
Die Burg
Entdecken Sie Geschichte
Die Burg Rötteln, weithin sichtbare Spornburg über Lörrach-Haagen, zählt zu den imposantesten mittelalterlichen Festungen im äußersten Südwesten Baden-Württembergs und ist mit ihren zwei Wehrtürmen die drittgrößte Burgruine Badens

Burg Rötteln gehört mit ihren rund 300 Metern Länge zu den größten Burgruinen in Südwestdeutschland und beeindruckt noch heute mit ihrer strategischen Lage auf einem Bergrücken über dem Wiesental. Ursprünglich im 11. Jahrhundert erbaut, entwickelte sie sich über die Jahrhunderte zu einer wehrhaften Anlage mit doppeltem Mauerring, Bergfried, Palas, Vor- und Hauptburg sowie Zwingeranlagen - typische Merkmale hochmittelalterlicher Festungsarchitektur.
Besonders auffällig sind die beiden gut erhaltenen Wehrtürme. Beide können seit 2001 wieder bestiegen werden. Von Ihnen ist ein hervorragenden Überblick über das frühere Burggelände möglich. Die massiven Mauern, teils mehrere Meter dick, verdeutlichen die Bedeutung der Burg als Machtzentrum des Markgräflerlandes. Noch heute lassen sich Reste der ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäude erkennen, darunter Küchen, Stallungen und eine immernoch erhaltene Filterzisterne, welche die Wasserversorgung sicherte.
Mit ihrer gut dokumentierten Struktur und der offenen Ruinenform ist Burg Rötteln ein eindrucksvoller Ort für alle, die sich für Architektur, Burgenbau und mittelalterliches Leben interessieren – und ein stiller Zeuge einer längst vergangenen Epoche.
751
Erste Erwähnung der Kirche von Rötteln in einer Urkunde des Klosters St. Gallen.
1103
Der Edelfreie Dietrich zu Rötteln begründet das Röttler Herrengeschlecht.
1147
Röttler Edelherren werden als Kreuzzugsteilnehmer genannt (Vermutung).
1259
Erste urkundliche Erwähnung der Burg Rötteln.
1315
Die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg erben die Herrschaft Rötteln (Heirat) und verlegen dann ihren Sitz von der Sausenburg nach Rötteln.
1356
Schweres Erdbeben im Dreiländereck mit Epizentrum in Reinach bei Basel. Die Burg und die Kirche werden vermutlich beschädigt aber nicht zerstört.
1444
Durch Schenkung der Herrschaft Badenweiler an Rötteln entstand das später als Markgräflerland bezeichnete Herrschaftsgebiet mit den Herrschaften Rötteln und Badenweiler und der Landgrafschaft Sausenberg.
1503
Nach dem Tod des letzten Markgrafen von Hachberg-Sausenberg fällt das Markgräflerland an die badische Hauptlinie des Markgrafen Christoph von Baden (Röttler Gemächt).
1525
Bauernkrieg: Die Burg wird von Aufständischen eingenommen aber nicht beschädigt.
1638
Im 30-jährigen Krieg wechselte der Besitz der Burg mehrfach zwischen kaiserlich-katholischen und schwedisch-protestantischen Truppen. 1638 ließ Bernhard von Weimar im Röttler Wald nördlich der Burg eine große Schanze anlegen.
1678
Zerstörung der Burg durch französische Truppen unter Marschall Créqui, während des sogenannten holländischen Krieges.
1846
Der Großherzog Friedrich I. von Baden besucht Lörrach Haagen und gewährte einen Zuschuss von 2100 Gulden für die begonnen Instandhaltungsarbeiten an der Burgruine Rötteln. Er wünschte sich, dass die Burgruine für die Bevölkerung zugänglich gemacht und damit das historische Interessen geweckt wird.
1926
Am 25. Januar Gründung des Röttelnbund e.V. Haagen durch Mitglieder des Schwarzwaldvereins, von der Bergwacht und von Bürgern aus Lörrach.

1932
Wiederaufbau der Burgschenke vom Röttelnbund. Gaststätte wurde im Eigenbetrieb bis 1960 betrieben, danach Verkauf an die Stadt Lörrach
1933
Gleichschaltung des Vereines während der NS Zeit - die Vereinsarbeit wurde trotzdem weitergeführt
1945
Auflösung aller Vereine während der französischen Besatzungszeit - die Vereinsarbeit wurde trotzdem weitergeführt
1949
Neugründung des Röttelnbund e.V. in der Burgschenke auf Rötteln
1976
50 - jähriges Bestehen des Röttelnbund e.V.

1989
Wiederaufbau der Landschreiberei.
2001
Wiedereröffnung des Gillers für die Öffentlichkeit anlässlich des 75. Jubiläums des Röttelnbund e.V.
2010
Aufstockung des Betriebsgebäudes vom Röttelnbund e.V.
2019
Röttler Jahr mit verschiedensten Veranstaltungen rund um das Thema Rötteln.
2022
Eine neue Edition „Die Letzten von Rötteln“ wird herausgegeben.

Das Original der Historischen Erzählung von Käthe Papke erschien 1910
2023
2026
100 - jähriges Jubiläum des Röttelnbund e.V., siehe Veranstaltungshinweise
Dies ist nur ein kleiner Auszug der Geschichte rund um das Herrschergeschlecht der Burg Rötteln. Weitergehende Informationeen sind in der Enzoklopädie "Wikipedia" einzusehen.
Wichtiger Hinweis
Verbot von Drohnen und sonstigen ferngesteuerten Flugobjekten
Der Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen und sonstige ferngesteuerte Flugmodelle) ist auf dem gesamten Burgareal grundsätzlich verboten Dieses Verbot basiert sowohl auf gesetzlichen, als auch auf privatrechtlichen Vorschriften.
Das Verbot bezieht sich auf alle Luftfahrtsysteme und Flugmodelle, ungeachtet deren Größe, Gewicht oder Versicherungsschutz. Hintergrund für dieses Verbot ist die deutliche Zunahme von nicht angemeldeten Drohnenaufstiegen und die damit verbundene erhöhte Unfallgefahr.
Das Überfliegen des Geländes mit unbemannten Luftfahrtsystemen, wie zum Beispiel Drohnen oder Modelhubschraubern bedarf der vorherigen Genehmigung der Schlossverwaltung Rastatt und kann von einem Entgelt abhängig gemacht werden.
Burgordnung
Bitte machen Sie sich mit unserer Burgordnung vertraut.






